Zweistoffzulauf
Bei dem Zweistoffzulauf handelt es sich um ein Bauteil, das der Nassmühle vorgeschaltet ist. Dabei werden getrennte Flüssigkeitsströme in der Anlage so zusammengeführt, dass sie erst unmittelbar im Mischpunkt miteinander in Kontakt kommen.
Anwendungen:
- Bitumen und wässrige Phase in der bitumenverarbeitenden Industrie
- Harz und Härter in der Kunststoffverarbeitung
- Polyurethan-Schaum (Isocyanat und Polyol)
- Zweikomponenten-Klebstoffe
- Zugabe von Additiven in Schmier- und Kühlmitteln
Vorteile:
- Hohe Prozesssicherheit
- Optimale Dosierbarkeit der einzelnen Flüssigkomponenten
- Optimierte Reaktions- oder Mischqualität
- Reduzierte Verschmutzung der Anlage
Durch das späte Zusammenführen werden Vorreaktionen der einzelnen Stoffströme vermieden, z. B. unerwünschte Reaktionen, Ablagerungen oder Aushärtungen. Dadurch wird eine kontrollierte und sofortige Vermischung oder eine chemische Reaktion ermöglicht.

